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MW50 – Ausgewählte Fragen der Unternehmensbesteuerung

Das Mastermodul "MW50 - Ausgewählte Probleme der Unternehmensbesteuerung" wird im Wintersemester 2020/21 nicht gelesen. Dennoch kann die Modulabschlussprüfung auch im WS 2020/21 abgelegt werden. 

Das Masterstudium der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre soll die Fähigkeit vertiefen, die steuerlichen Folgen ökonomischer Sachverhalte methodisch zu bestimmen und zu quantifizieren sowie Risiken zu erkennen und geeignete Handlungsalternativen zur Erreichung von unternehmerischen Zielen unter Vermeidung negativer steuerlicher Wirkungen zu entwickeln. Darüber hinaus soll das Urteilsvermögen so geschult werden, dass die Studierenden die für den Bereich der Unternehmensbesteuerung relevanten Steuerrechtsnormen unter betriebswirtschaftlichen und juristischen Gesichtspunkten kritisch würdigen können.

Unabdingbare Voraussetzung für das Masterstudium ist die genaue Kenntnis der steuerrechtlichen Grundlagen der Unternehmensbesteuerung einschließlich ihrer methodischen Anwendung sowie die Beherrschung von Grundkenntnissen der Besteuerung mittelständischer Unternehmen und der internationalen Unternehmensbesteuerung.

Das Modul MW50: Ausgewählte Fragen der Unternehmensbesteuerung ist als einsemestriges Modul ausgestaltet und kann in jedem Semester absolviert werden. Die Modulabschlussklausur wird in jedem Semester angeboten.

Die Möglichkeit, eine Projektarbeit zu absolvieren, besteht im Rahmen dieses Moduls nicht. 

 

Das Wahlpflichtmodul erfordert den Besuch der folgenden Pflichtveranstaltungen:

  • Kurs 1: Ausgewählte Probleme der Besteuerung mittelständischer Unternehmen (2 SWS) 
  • Kurs 2: Ausgewählte Probleme der Internationalen Unternehmensbesteuerung (2 SWS).

Generell erforderliche Teilnahmevoraussetzung für den Besuch des Moduls ist das Vorhandensein von Grundkenntnissen des Ertragsteuerrechts und des Verkehr- und Substanzsteuerrechts sowie der methodischen Anwendung dieser Grundkenntnisse auf unternehmerische Fragestellungen, einschließlich der Fähigkeit, konkrete Steuerfälle systematisch, vollständig und zutreffend zu lösen.
Für die Kurse in MW50 werden spezielle Teilnahmevoraussetzungen empfohlen:

  • MW50 - Kurs 1: Grundkenntnisse der Besteuerung mittelständischer Unternehmen bzw. der Besteuerung der unterschiedlichen Rechtsformen
  • MW50 - Kurs 2: Vorheriger Besuch des Kurses MW49, Kurs 2: Internationale Unternehmensbesteuerung.

Voraussetzung für die Vergabe von ECTS-Punkten ist die erfolgreiche Teilnahme an der schriftlichen Modulabschlussprüfung.

Kurs 1: Ausgewählte Fragen der Besteuerung mittelständischer Unternehmen

Ziel des Kurses ist es, aktuelle und praxisrelevante Problemstellungen aus dem Bereich der Besteuerung mittelständischer Unternehmen zu analysieren und auf dem neuesten Erkenntnisstand zu diskutieren. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, sich kritisch und abgewogen und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden an der Lösung gegenwärtig diskutierter fachlicher Probleme der Besteuerung mittelständischer Unternehmen zu beteiligen.

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse der Besteuerung mittelständischer Unternehmen bzw. der Besteuerung unterschiedlicher Rechtsformen.

Kurs 2: Ausgewählte Fragen der Internationalen Unternehmensbesteuerung

Ziel des Kurses ist es, aktuelle und praxisrelevante Problemstellungen der Internationalen Unternehmensbesteuerung zu analysieren und auf dem neuesten Erkenntnisstand zu diskutieren. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, sich kritisch und abgewogen und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden an der Lösung gegenwärtig diskutierter fachlicher Probleme der Internationalen Unternehmensbesteuerung zu beteiligen.

Empfohlen werden Grundkenntnisse der Internationalen Unternehmensbesteuerung.

Das Modul wird durch eine 90-minütige Klausur abgeschlossen. Die Klausur enthält zwei Aufsatzthemen, bei deren Bearbeitung gezeigt werden soll, dass die Studierenden in der Lage sind, die steuerlichen Konsequenzen im Hinblick auf ein bestimmtes betriebliches Entscheidungsproblem systematisch und zutreffend darzulegen und kritisch zu diskutieren.

Steuergesetze und Steuerrichtlinien sind als Hilfsmittel in der Klausur zugelassen, sofern sie keine Eintragungen enthalten.

Verantwortlichkeit: