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BW16 – Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II

Allgemeine Informationen

Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Veranstaltungen BW16 - Kurs 2 und Kurs 3 im WS 2020/21 als Webex-Meeting abgehalten. 

Einen Überblick zu der im WS 2020/21 stattfindenden Veranstaltung BW16 - Kurs 2: Grundzüge der Besteuerung von Konzernunternehmungen und der internationalen Unternehmensbesteuerung finden Sie hier

Das Informationsblatt zu Projektarbeiten im Rahmen des Moduls BW16 im WS 2020/21 finden Sie hier.

Eine Zuordnung der betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiter zu den Projektarbeitsthemen finden Sie hier

Modulvorstellung

Hier finden Sie die Folien zu der im Rahmen der Modulvorstellung im SS 2020 von Prof. Förster gehaltenen Präsentation.

Hier finden Sie eine Videoaufzeichnung der Vorstellung der Module BW06 und BW16 im SS 2020. 

Im Bachelorstudium werden zwei Wahlpflichtmodule zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre angeboten:

  • BW06: Grundlagen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre I
  • BW16: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II.

Es besteht keine Verpflichtung, beide Wahlpflichtmodule zu absolvieren. Studierende, die Betriebswirtschaftliche Steuerlehre vertiefen möchten, haben folgende Möglichkeiten:

  • Absolvierung (nur) von Steuerlehre I
  • Absolvierung von Steuerlehre I und II.

Im Wahlpflichtmodul Steuerlehre II werden die Wirkungen der Besteuerung und typische Gestaltungsfragen bei mittelständischen Unternehmen sowie bei Konzernunternehmungen in der nationalen und internationalen Unternehmensbesteuerung behandelt.
Gemäß der geltenden Bachelorprüfungsordnung kann das Modul Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II im 4. und 5. Semester als Wahlpflichtmodul gewählt werden.

Zum Studium des Wahlpflichtmoduls Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II wird folgender Musterstudienplan empfohlen:

 

Semester Kurse
Sommersemester  
  • Kurs 1: Besteuerung mittelständischer Unternehmen
 
Wintersemester  
  • Kurs 2: Grundzüge der Besteuerung von Konzernunternehmen und der
    internationalen Unternehmensbesteuerung (Erwerb einer Zusatzleistung möglich)
  • Kurs 3: Fallstudien Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II
 

Studierenden, die beide Wahlpflichtmodule absolvieren wollen, wird empfohlen, das Modul BW06: Grundlagen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre I im Wintersemester (3. Fachsemester) und das Modul BW16: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II im anschließenden Sommersemester (4. Fachsemester) zu beginnen. In diesem Fall würde das Modul BW06 im Sommersemester (4. Fachsemester) abgeschlossen und das Modul BW16 im anschließenden Wintersemester (5. Fachsemester):

 

Semester Kurse
Wintersemester  
  • BW06: Kurs 1: Ertragsteuern (Vorlesung + Übung)
 
Sommersemester  
  • BW06: Kurs 2: Verkehr- und Substanzsteuern (Vorlesung + Übung)

    Modulabschlussprüfung BW06
     
  • BW16: Kurs 1: Besteuerung mittelständischer Unternehmen
 
Wintersemester  
  • BW16: Kurs 2: Grundzüge der Besteuerung von Konzernunternehmen und der internationalen Unternehmensbesteuerung
 
  • BW16: Kurs 3: Fallstudien Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II

    Modulabschlussprüfung BW16
 

Das Wahlpflichtmodul Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II erfordert den Besuch der folgenden Pflichtveranstaltungen:

  • Kurs 1: Besteuerung mittelständischer Unternehmen (2 SWS)
  • Kurs 2: Grundzüge der Besteuerung von Konzernunternehmen und der internationalen Unternehmensbesteuerung (2 SWS)
  • Kurs 3: Fallstudien Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II (2 SWS).

Voraussetzung für die Vergabe von ECTS-Punkten für das Modul BW 16 ist die erfolgreiche Teilnahme an der schriftlichen Modulabschlussprüfung bzw. für Zusatzleistungen die Anfertigung eines Referats und Vortrag desselben.

Kurs 1: Besteuerung mittelständischer Unternehmen 

Ziel des Kurses 1: Besteuerung mittelständischer Unternehmen ist es, wichtige Analyseinstrumente der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre zur Quantifizierung der Steuerbelastung und zum steuerlichen Risikomanagement kennen zu lernen und auf zentrale steuerliche Problemstellungen mittelständischer (personenbezogener) Unternehmen anzuwenden. Darüber hinaus lernen die Studierenden Möglichkeiten zur Gestaltung kennen. Eingegangen wird auf die ertragsteuerliche Behandlung der wichtigsten Rechtsformen einschließlich der „Mischformen“ (GmbH & Co. KG, GmbH & Still, Betriebsaufspaltung). Die Erörterung von Querschnittfragen – Rechtsformwahl, Existenzgründung und Nachfolgeplanung – festigt die ganzheitliche und methodische Anwendung der erworbenen Kenntnisse. Dabei werden die erworbenen Kenntnisse im Rahmen zahlreicher Fallstudien aktiv eingesetzt, deren Lösungen präsentiert und in der Diskussion vertreten werden müssen.

Teilnahmevoraussetzung für den Kurs 1 ist der Kurs Finanzbuchführung, Jahresabschluss und steuerliche Gewinnermittlung sowie die Absolvierung des Wahlpflichtmoduls BW 06: Grundlagen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre I (die notwendigen Grundkenntnisse der Verkehr- und Substanzsteuern können parallel zum Kurs 1 erworben werden). 

Kurs 2: Grundzüge der Besteuerung von Konzernunternehmen und der internationalen Unternehmensbesteuerung 

Ziel des Kurses 2: Grundzüge der Besteuerung von Konzernunternehmungen und der internationalen Unternehmensbesteuerung ist es, spezifische Steuerwirkungen in nationalen und internationalen Konzernen – verstanden als eine Mehrzahl rechtlich selbständiger Unternehmen unter einheitlicher wirtschaftlicher Leitung – zu analysieren und Möglichkeiten zur Gestaltung aufzuzeigen. Behandelt werden insbesondere steuerliche Fragen der Aufbauorganisation von Konzernen, der Finanzierung und der Verlustverwertung. Darüber hinaus werden die Konsequenzen erörtert, die sich aus der Internationalisierung der Geschäftstätigkeit von Unternehmen ergeben. Behandelt werden die Methoden zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen und Minderbesteuerungen sowie die Rechtsgrundlagen, die bei der Lösung grenzüberschreitender Steuerfälle zu beachten sind (nationales Außensteuerrecht, Doppelbesteuerungsabkommen und EG-Recht). Die erworbenen Kenntnisse werden im Rahmen zahlreicher Fallstudien aktiv eingesetzt, deren Lösungen präsentiert und in der Diskussion vertreten werden müssen. 

Teilnahmevoraussetzung für den Kurs 2 ist der Kurs Finanzbuchführung, Jahresabschluss und steuerliche Gewinnermittlung sowie die Absolvierung des Wahlpflichtmoduls BW 06: Grundlagen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre I

Im Kurs 2 kann eine Zusatzleistung gem. der Bachelorprüfungsordnung durch Anfertigung eines Referats und Vortrag desselben erworben werden. 

Kurs 3: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II

Ziel des Kurses 3: Fallstudien Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II ist es, die in den Kursen Kurs 1 und 2 erworbenen Kenntnisse durch Anwendung auf komplexere Fallstudien zu festigen und zu vertiefen. Hierdurch soll die Fähigkeit geschult werden, den Einfluss der Besteuerung auf unternehmerische Entscheidungen umfassend zu analysieren, unternehmerische Entscheidungen unter Einbeziehung der steuerlichen Konsequenzen sachgerecht zu treffen und Handlungsalternativen zu erkennen, die negative steuerliche Wirkungen vermeiden. 

Teilnahmevoraussetzung für den Kurs Fallstudien Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II ist der Kurs Finanzbuchführung, Jahresabschluss und steuerliche Gewinnermittlung sowie die Absolvierung des Wahlpflichtmoduls BW 06: Grundlagen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre I und des Kurses 1: Besteuerung mittelständischer Unternehmen (die notwendigen Kenntnisse des Kurses 2 können parallel zu den Fallstudien erworben werden).

Das Modul „Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II“ wird durch eine 2-stündige Klausur abgeschlossen. Die Klausur umfasst einen Aufsatzteil und einen Fallteil, die beide gleichgewichtig sind und beide bearbeitet werden müssen.
 
Im Aufsatzteil soll gezeigt werden, dass die Studierenden in der Lage sind, die steuerlichen Konsequenzen im Hinblick auf ein bestimmtes betriebliches Entscheidungsproblem systematisch und zutreffend darzulegen.

In dem Fallteil sollen die Studierenden ihre Fähigkeit zeigen, konkrete Steuerfälle vollständig und zutreffend lösen zu können. Der Fallteil enthält 3 konkrete Steuerfälle, die von den Teilnehmern nach eigener Wahl gelöst werden sollen. Davon sollen möglichst viele Fälle vollständig und zutreffend gelöst werden. Das Bestehen des Fallteils setzt neben dem Erreichen einer Mindestpunktzahl voraus, dass mindestens ein Fall zu mindestens 75% vollständig und zutreffend gelöst wird.

Steuergesetze und Steuerrichtlinien sind als Hilfsmittel in der Klausur zugelassen, sofern sie keine Eintragungen enthalten.

Verantwortlichkeit: